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Gas hat Zukunft

Interview mit Walter Krähenbühl, Geschäftsführer der Technische Betriebe Weinfelden AG (TBW).

Herr Krähenbühl, warum führt die Gaswirtschaft eine neue Marke ein?

Herr Krähenbühl, warum führt die Gaswirtschaft eine neue Marke ein?
Um deutlich aufzuzeigen, dass Gas in Zukunft nicht mehr nur als fossiler Energieträger zu betrachten ist, sondern viel mehr kann. In Zukunft kommen mehr erneuerbare Energien zum Einsatz, und die Produktion ist zunehmend dezentral. Dabei werden Gas und seine Infrastruktur eine zentrale Rolle spielen, ebenso bei der Reduktion der CO2-Emissionen. Die neue Marke «gazenergie» repräsentiert Gas und dessen Infrastruktur als wichtige Pfeiler der Schweizer Energieversorgung.

gaz energie

Das heisst, die TB Weinfelden verkauft kein Erdgas mehr?
Nein, Erdgas wird weiter ein wichtiger Energieträger bleiben, aber Erdgas wird in Zukunft immer stärker ökologisiert werden. Die Schweizer Gaswirtschaft hat sich bis ins Jahr 2030 zum Ziel ge-setzt, den Anteil der erneuerbaren Gase im gasversorgten Wärmemarkt auf 30% zu steigern. Das bedeutet, dass neben Erdgas, neue Produkte und Dienstleistungen im Bereich der erneuerbaren Gase eingeführt und etabliert werden. Bereits heute kann man als Kunde bei den Technischen Be-trieben Weinfelden auf 100% Biogas setzen.

Herr Krähenbühl, ist Erdgas nicht schädlich fürs Klima?
Im Vergleich zu Öl, der anteilsmässig immer noch am meisten verkaufte Energieträger in der Schweiz, lässt sich mit Erdgas bereits bis zu 25% CO2-Emissionen einsparen. Dieser Effekt lässt sich dann noch vergrössern, indem Sie noch Biogas beimischen. Selbstverständlich können Sie auch 100% Biogas wählen und sind somit fast 100% erneuerbar unterwegs.

Immer wieder hört man von erneuerbaren Gasen. Was ist damit gemeint
?
Ganz einfach, unser Biogas ist zum Beispiel eine erneuerbare und beinahe CO2-neutrale Energie. Es entsteht durch die Vergärung von organischen Abfallstoffen wie Grüngut oder Klärschlamm.
Derzeit werden in der Schweiz mit der sogenannten Power-to-Gas-Technik auch noch weitere zukunftsträchtige erneuerbare Gase getestet. Dabei wird nicht genutzter Strom, der z.B. in einer Photovoltaikanlage produziert - jedoch nicht zeitgleich genutzt wird, in Gas umgewandelt. Im bestehenden Gasnetz kann die Energie einfach gespeichert werden und als erneuerbares Gas dem Sektor Haushalte, Industriekunden oder Mobilität zur Verfügung gestellt werden.

Noch eine Frage zum Schluss: In welche Richtung entwickelt sich, Ihrer Meinung nach, die Energieversorgung der Zukunft?
Die Energiezukunft entwickelt sich vor allem in eine spannende und intelligent verbundene Richtung. Das heisst, wir müssen die heute noch weitgehend getrennten Energiesysteme intelligent miteinander verbinden. Es geht darum: Strom, Gas, Wärme und Verkehr so miteinander zu verknüpfen, dass die erneuerbaren Energien optimal genutzt werden können. Dies ist der entscheidende Schlüssel, um den CO2-Ausstoss drastisch zu senken. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Sektorkopplung. Sie sehen: Gas hat Zukunft. Mehr denn je.

Herr Krähenbühl, vielen Dank für das Gespräch.

Ihr Ansprechpartner

  • Walter Krähenbühl

    Walter Krähenbühl
    Geschäftsleitung
    +41 71 626 82 64
 

TBW

Technische Betriebe Weinfelden AG
Weststrasse 8
8570 Weinfelden
+41 71 626 82 82
E-Mail

 
 
 
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