E-Mobilität
E-Mobilität
Benötigt werden leistungsfähige Batterien und ein dichtes Netz von Schnellladestationen.
 
 
 

E-Mobilität

Die zwei grossen Knackpunkte bei der Elektromobilität sind Reichweite und Ladestationen.

Reichweite

Die Reichweiten der Lithium-Ionen-Batterien bewegen sich heute in einem Spektrum von 90 (Renault Twizy) bis maximal 632 Kilometern (Tesla Model S). Dafür darf es dann aber kein Grad zu warm oder zu kalt sein und die Strecke muss topfeben sein – bei Windstille.
Andererseits werden Batterien erstens billiger und zweitens effizienter und leistungsfähiger.

Ladestationen

80 Prozent der Ladevorgänge finden im Moment zu Hause statt. Die restlichen Ladungen finden an öffentlichen Ladesäulen im urbanen Raum oder am Arbeitsort statt.

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E-Mobilität

Für den Durchbruch der E-Mobilität sind leistungsfähige Batterien und ein dichtes Netz von Schnellladestationen nötig.

Wissenswertes zur E-Mobilität

Was sind die Vor- und Nachteile eines Elektrofahrzeuges?

Jede Technologie hat ihre Vor- und Nachteile. Zum Beispiel:

Pro:

  • Kein Abgas- und Schadstoffausstoss
  • Tiefe Unterhalts- und Treibstoffpreise
  • Möglichkeit für private Ladestation

Kontra:

  • Geringere Reichweite als Benzin-, Diesel-, und Gasfahrzeuge
  • Lange Ladezeiten von 2 bis 8 Stunden
  • Momentan noch hohe Anschaffungskosten

Ist ein Elektrofahrzeug umweltfreundlich?

Ein E-Mobil ist nicht per se umweltfreundlich, sondern nur dann, wenn der Strom aus erneuerbarer Energiequellen stammt.

Wie viel Strom verbraucht ein Elektrofahrzeug?

Der Wirkungsgrad von Elektromotoren ist im Vergleich zu fossil angetriebenen Motoren deutlich besser. Das spiegelt sich im Verbrauch: 1 Liter Diesel oder Benzin entspricht einer Energiemenge von rund 12 kWh. Bei einem Verbrauch von 6 l/100km werden also 72 kWh benötigt. Dagegen benötigen E-Mobil-Modelle wie zum Beispiel der VW e-UP 11,7 kWh/100km und der Tesla Model X 21.7 kWh/100km.

Der Verbrauch eines E-Mobils liegt also etwa zwei Drittel tiefer als der eines fossil angetriebenen Fahrzeugs. Eine Tankfüllung für die Strecke von 400 km kostet beim Tesla Model X etwa 18 Franken, während sie bei einem ähnlichen grossen SUV gegen 70 Franken wert ist.

Welche Fahrzeuge sind auf dem Markt erhältlich?

Der Markt für Elektrofahrzeuge entwickelt sich sehr schnell. Bereits heute sind keine exotischen Marken mehr vertreten, sondern etablierte Hersteller wie BMW, Nissan oder Renault. Einen gewissen exotischen Charakter hat sich Tesla bewahrt. Nur dieser Hersteller schafft es, ausschliesslich mit Elektrofahrzeugen am Markt zu bestehen.

Eine Übersicht aller Elektrofahrzeuge finden Sie beim Touring Club Schweiz (TCS).

Was ist der Unterschied zwischen Hybrid, Range Extender und Plug-in?

Innerhalb des E-Mobilitätsbereichs gibt es verschiedenen Fahrzeugtypen, die sich darin unterscheiden, wie gross der Anteil elektrischer Energie im Fahrbetrieb ist und wie die Batterien aufgeladen werden.

Daneben gibt es weitere Hybridfahrzeuge, die zum Beispiel Benzin und Gas kombinieren. Der Vorteil dieser Konzepte ist die deutlich grössere Reichweite als jene der einen «Stromer». Der Nachteil ist der Wirkungsgrad, der bei jedem thermisch dominierten Prozess relativ gering ist.

Plug-in-Hybrid (Steckdosenhybrid PHEV)
Lange Distanzen werden mit dem fossil angetriebenen Motor gefahren. Kurze Strecken werden elektrisch zurückgelegt. Die Batterien werden über das Stromnetz geladen. Beim Bremsen wird die Energie in Strom für die Batterie umgewandelt (Rekuperation).

Vollhybrid (HEV)
Hier wird mit dem fossil angetriebenen Motor gefahren und auf langsamen Strecken wird auf den Elektromotor umgeschaltet. Beim Bremsen wird die Energie in Strom für die Batterie umgewandelt (Rekuperation). Zusätzlich wird die Batterie durch den fossilen Motor direkt geladen.

Rage Extender (RE)
Das Fahrzeug wird elektrisch angetrieben. Falls der Stromspeicher leer ist, kann mit einem eingebauten, fossil angetriebenen Generator Strom für die Weiterfahrt erzeugt werden. Auch hier wird die Bremsenergie für die Stromgewinnung genutzt.

Elektrofahrzeug
Das «klassische» E-Mobil, das ausschliesslich mit dem Elektromotor angetrieben und nur über die Steckdose zu Hause oder an der Stromtankstelle geladen wird.

Was ist der Unterschied zwischen einer AC und einer DC-Ladestation?

Ladestationen unterscheiden sich in erster Linie in der Art des Stroms, den sie anbieten. Wechselstromlader (AC-Lader) sind am häufigsten anzutreffen, daneben gibt es die Gleichstromlader (DC-Lader), auch «Schnelllader» genannt. AC-Lader decken den Leistungsbereich ab etwa 2 kW bis zu etwa 44 kW ab. DC-Lader erbringen üblicherweise eine Leistung ab 100 kW.

Die Leistung beeinflusst die Ladegeschwindigkeit: Doppelte Leistung bedeutet halbe Ladezeit.

Welche Ladestation benötige ich zu Hause?

Möchten Sie Ihr Fahrzeug zuhause unabhängig, effizient und sicher laden? Mit einer Heimladestation «Home-Charge-Device» (HCD) ist das möglich. Die private Ladestation erlaubt es Ihnen, Ihr E-Fahrzeug über Nacht zu laden. Auf diese Weise können Sie jeden Morgen die maximale Reichweite Ihres Fahrzeuges in Anspruch nehmen.

Vor dem Kauf einer privaten Ladestation sind einige Punkte zu beachten:

  • Welche Leistung benötigt die Ladestation?
  • Ist eine ausreichende Leistung und Sicherung des Hausanschlusses und der entsprechenden Stromleitungen vorhanden?
  • Wie gross ist die Kapazität des Niederspannungsnetzes in meinem Quartier?
  • Etc.

Bei der Klärung dieser Fragen helfen Ihnen die örtlichen Elektriker. Zum Beispiel:

TBW

Technische Betriebe Weinfelden AG
Weststrasse 8
8570 Weinfelden
+41 71 626 82 82
E-Mail

 
 
 
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